Kontaktekzem

Kontaktekzem am Hals

Kontaktekzeme entstehen durch direkten Kontakt mit von außen zugeführten (exogenen) Substanzen. Man unterscheidet irritativ-toxische und allergische Kontaktekzeme. Erstere werden durch direkte Irritation der Haut durch exogene Substanzen ausgelöst. Nach Entwicklung einer (Typ IV-)Immunreaktion kann ein allergisches Kontaktekzem entstehen. Diese Immunreaktion kann sich über das Blut auch auf Hautareale übertragen, die keinen unmittelbaren Kontakt zu dem exogenen Allergen haben und ein sogenanntes „hämatogen streuendes Kontaktekzem“ hervorrufen. Sowohl irritativ-toxische als auch allergische Kontaktekzeme können akute und chronische Ekzemreaktionen hervorrufen.

Prinzipiell sind allergische, durch Kontakt entstehende Hautekzeme nicht gefährlich und beruhen auf einer unangemessen starken Reaktion des Immunsystems auf die Kontaktsubstanz. Um Kontaktekzeme zu vermeiden muss die Ekzemursache, also die Ursache für die Kontaktallergie, geklärt und bestenfalls gemieden werden. In unserem Lexikoneintrag zur Allergie der Haut geben wir Ihnen weitere Informationen und Pflegetipps zur Kontaktallergie. Im Falle einer akuten Kontaktreaktion durch ein Hautekzem gilt es gesondert einige Dinge zu beachten.

Was ist ein Ekzem?

Das allergische Kontaktekzem entspricht dem Erscheinungsbild einer klassischen Ekzemreaktion. Das bedeutet, dass die Haut Papeln, Bläschen und Schwellungen aufweist, errötet und oftmals schuppt. Zudem kann zwischen einem nässenden Ekzem und einem trockenen Kontaktekzem unterschieden werden. Bei andauernden oder häufig wiederkehrendem Kontakt zur allergieauslösenden Substanz können Schrunden, eine übermäßige Verhornung oder eine Vergröberung der Hautstruktur entstehen. Meistens kommen Ekzeme an der Hand vor, da in der Regel die Hände mit einer auslösenden Substanz in Kontakt kommen. Neben einem Handekzem ist auch oftmals ein Ekzem im Gesicht (z. B. durch eine Creme) oder ein Ekzem an der Kopfhaut (z. B. durch Shampoo) möglich.

Dermakosmetische Basispflege: Was hilft bei einem Kontaktekzem?

Die dermakosmetische Basispflege ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Behandlung des Kontaktekzems. Sie dient der Stabilisierung der gestörten Hautbarriere und schützt vor weiterem Feuchtigkeitsverlust. Pflegeprodukte, wie eine Salbe gegen ein Ekzem, sollten stadiengerecht ausgewählt werden. Chronische und somit trockenere und z. T. mit einer Hautverdickung und -vergröberung (Lichenifikation) einhergehende Hautekzeme verlangen in der Regel fettreichere Produkte als ein akutes, oft nässendes Ekzem. Zusätzlich zu der therapeutischen Anwendung von fett-feuchten Umschlägen (bei stark nässenden Ekzemen empfiehlt sich die Anwendung von Fettcremes in Kombination mit feuchten Baumwollumschlägen) kann ein nässendes Ekzem demnach mit leichten Öl-in-Wasser-Cremes bzw. -Lotionen gepflegt werden, die die Haut beruhigen und die Hautbarriere aufbauen.

Bei einem Ekzem sollte die Salbe in jedem Fall auf reizende Inhaltsstoffe verzichten, um eine erfolgreiche Ekzembehandlung nicht zu gefährden. Eine Ekzemcreme beruhigt die Haut und hilft ihr, sich selbst zu stabilisieren, um Juckreiz zu verhindern.

DADO SENS Pflegeempfehlung:

Akut beruhigende Ekzem-Creme

 

Normale bis fettende Haut: Die ProBalance Akut Beruhigende Akut-Creme wirkt Rötungen entgegen und mildert Juckreiz und Brennen. Die Akut-Creme bietet dank Süßholzwurzelextrakt, ß-Glucanen und Zink sofort beruhigende SOS-Pflege bei Reizungen.

Beruhigendes Spray bei juckendem Ekzem

 

SOS-Pflege für jede Haut: Das ProBalance Akut Beruhigendes Akut-Spray wird direkt auf Rötungen und Reizungen gesprüht und verteilt sich gleichmäßig über die betroffenen Hautstellen ohne Reiben. Dank Süßholzwurzelextrakt, ß-Glukanen und Zink wird Brennen und Juckreiz gemildert und das Trockenheitsgefühl gelindert.

Extroderm ist als Ekzem-Creme geeignet

 

 

Trockene Haut: Die Pflegeserie von ExtroDerm ist besonders für trockene Haut geeignet, die zu allergischen Reaktionen neigt. Als Basispflege beruhigt sie die Haut und spendet ihr langanhaltende Feuchtigkeit.