Hornhaut

Gepflegte Füße mit DADO SENS SalvaCare

Im Alltag verbinden viele mit dem Begriff „Hornhaut“ unschöne, verdickte Hautstellen, die meistens an den Fersen und generell vermehrt an Fußsohlen auftreten. Für die Haut ist sie jedoch eine wichtige Schutzfunktion, die die Haut vor Umwelteinflüssen, wie zum Beispiel Verletzungen, schützt. Die Hornhaut ist Teil der äußersten Hautschicht, des Stratum corneums. Prinzipiell ist Hornhaut am ganzen Körper aufzufinden, jedoch in sehr dünner Form. Durch mechanische Überreizung an Händen, Füßen oder anderen Stellen können sich mit der Zeit verdickte Schichten bilden. Weitere Risikofaktoren für die Bildung von Hornhaut sind Diabetes, einseitige Belastung oder trockene Haut.

Hornhaut stellt meistens nur ein kosmetisches Problem dar, ist sie jedoch sehr stark ausgeprägt oder wenn sich Schwielen bilden, kann Hornhaut auch gesundheitliche Auswirkungen haben. Da die betroffenen Hautpartien zur Austrocknung neigen, kann die Haut einreißen, es bilden sich sogenannte Rhagaden, auch Schrunden genannt, wodurch Bakterien in das Gewebe der Haut gelangen können. Pilzbefall und schmerzhafte Entzündungen können daraus folgen – daher bietet es sich an, die Hornhaut zu entfernen um Füße oder Hände zu schützen bzw. sie zu behandeln.

Hyperkeratose: die vermehrte Hornhautbildung

Die vermehrte Hornhautbildung (Hyperkeratose) kann mechanisch bedingt, durch chronische Entzündungen oder Hautinfektionen hervorgerufen werden oder als Begleitphänomen bei verschiedenen Hauterkrankungen und Hauttumoren auftreten. Sie kann jedes Hautareal betreffen. Je nach Veranlagung kommt es häufig an den Ellenbogen und Fußsohlen zu einer mechanisch bedingten vermehrten Hornhautbildung mit kosmetischer Beeinträchtigung. An den Handflächen und Fußsohlen können verstärktes Schwitzen (Hyperhidrosis) aber auch Pilzinfektionen und chronische Ekzeme zu einer Verdickung der Hornschicht führen. Bei mechanischer Belastung neigt die trockene, unelastische Hornschicht zu Rissen und teilweise auch zu schmerzhaften tiefen Rhagaden.

Dermakosmetische Basispflege: Was hilft gegen Hornhaut?

Bei vermehrter Hornhautbildung eignen sich besonders hornhautquellende und -lösende, rückfettende Pflegeprodukte. Häufig werden harnstoffhaltige (bis 10 %) Emulsionen mit einem hohen Fettgehalt (W/O-Cremes = Wasser in Öl Cremes) und Fettcremes bzw. Salben als Hornhaut-Creme eingesetzt. Es kommen auch W/O-Cremes oder Salben mit hornhautlösender Salicylsäure zum Einsatz, um die Hornhaut zu entfernen. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie einerseits schlecht einziehen und andererseits bei Dauergebrauch zu aggressiv sein können. Eine Alternative hierzu sind leichtere O/W (Öl in Wasser) Lotionen, die sehr viel schneller einziehen und die tägliche Anwendung daher erleichtern.

In Kombination mit Wirkstoffen wie Salbeiextrakt und Teebaumöl wird die Gefahr von Entzündungen und Pilzinfektionen gemindert. Es sollten jedoch keine Allergien gegenüber diesen und den nachfolgend genannten Substanzen vorliegen. Salbei reduziert außerdem die Schweißbildung. Um die Regeneration der trockenen, rissigen Haut zu fördern, sind Panthenol und hochwertige Ölkomponenten wie Sheabutter, Sesamöl und Squalan empfehlenswert. In dieser Weise aufgebaute Produkte eignen sich auch zur täglichen Fußpflege, z. B. bei Diabetes. Ein Fußbad gegen Hornhaut kann die harten Hautschichten sowohl erweichen und auf Hornhaut-Cremes vorbereiten, als auch antibakteriell wirken. Dies erleichtert es auch, die Hornhaut am Fuß zu entfernen, ohne sie dabei zu verletzen.

Die Verwendung eines Hornhautentferners

Die Frage „Wie bekomme ich Hornhaut an den Füßen weg?“ beantworten viele mit einer mechanischen Abtragung durch beispielsweise einen Hornhautentferner oder durch einen Hornhauthobel. In der Regel sollte jedoch auf eine schonende Behandlung von Hornhaut zurückgegriffen werden.

Die Verwendung eines Hornhauthobels ist jedoch nicht zu empfehlen, da die Gefahr sehr groß ist, sich durch die gewölbte Klinge zu verletzen. Achten Sie grundsätzlich bei einem mechanischen Abrieb mittels elektrischem Hornhautentferner, Bimsstein oder ähnlichem darauf, nicht zu viel abzutragen, um die Haut nicht zu verletzen.

Da die Bildung von Hornhaut eine Schutzfunktion der Haut darstellt, kann eine intensive Behandlung bzw. ein intensiver Abrieb dazu führen, dass die Haut als Konsequenz noch mehr Hornhaut in einem kürzeren Zeitraum bildet.

DADO SENS Pflegeempfehlung:

Hornhaut Reduziercreme


Tages- und Nachtpflege:
Der SalvaCare Hornhaut-Balsam reduziert die verhornte Haut und hilft Schweißbildung, Geruch und Fußpilz zu reduzieren. Er versorgt die Haut mit langanhaltender Feuchtigkeit und macht sie angenehm geschmeidig ohne zu fetten. Salbeiöl, Panthenol und Allantoin wirken antibakteriell und beruhigend, Salizylsäure hilft die verhornte Haut abzutragen.